Schimmelbeseitigung

Um dauerhaft Schimmel und Sporen in der Raumluft zu vernichten, arbeiten wir mit Infrarot, Oberflächenbehandlungen, Fräßarbeiten, Rückbau, modernster Nebelverfahren (Fogging), sowie den Einsatz von Ozongeneratoren.

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Mit unseren Infrarotgeräten trocknen wir bei solchen Schadensbildern ohne die Raumluft zu „bewegen“ umzuwälzen. Dies würde die Sporen noch mehr im Raum verteilen. Diese können sich in z.B. im Mauerwerk verankern und erst lange Zeit später erneut auswachsen . Myzele vieler Schimmelpilze sind nur bis ca. 50 °C lebensfähig. Wir erwärmen daher die Wandflächen mittels Infrarot auf ca. 75° – 80°.

Unser Unternehmen arbeitet entsprechend der “ Handlungsanleitung zur Gefährdungsbeurteilung nach Biostoffverordnung, Schimmelbilzsanierungsleitfaden und dem ArbSchG.

Auf Wunsch kann zu jedem Schaden ein externer TÜV geprüfter Sachverständiger für Schimmelpilze hinzugezugen werden. Dieser kann den Sanierungserfolg durch z.B. Luftkeimmessungen, Laborproben usw. prüfen. Arbeiten werden mit Geräten und Abschottungen durchgeführt die der Gefahrenklasse entsprechen. Viele Sporen sind sehr widerstandsfähig, können ihren kompletten Metabolismus einstellen und verbrauchen dann weder Wasser, Nährstoffe oder Sauerstoff.

Zusätzlich haben sie Zellwände die eine Wasserverdunstung verhindern. Deswegen können sie oft lange und unter sehr unwirtlichen Bedingungen überleben. Mit unseren modernsten Vernebelungsverfahren (fogging) beseitigen wir auch diese Sporen.

Ursachen der Schimmelbildung

Eine Hauptursache für Schimmelbildung in Gebäuden ist Feuchtigkeit. Hier finden Schimmelpilze ein großes Nahrungsangebot:

  • Zellulose wie z.B. : Tapeten, Holz, Gipskartonplatten, usw.
  • Leckagen an Wasserer- Heizungs- Abwasserleitungen
  • Eindringende Feuchtigkeit von außen.
  • Wärmebrücken bei denen sich Kondenswasser bilden kann.

Raumluftfeuchtigkeit schlägt sich auf kühlen Bereichen von Zimmerwänden (oder an Fenstern etc.) nieder – dort (oder an anderer Stelle, wohin das Wasser eventuell abfließt) entsteht bei vorhandenem Nahrungsangebot Schimmel. Die Luftfeuchtigkeit rührt nicht nur vom Baden und Kochen her, sondern schon vom Atem der Bewohner. Einzelne Bauschimmelarten treten schon ab einer relativen Luftfeuchtigkeit von 70 % auf, fast alle restlichen ab 80 %.

Früher waren bei Fenstern die Rahmen und Fugen undicht, so wurde die Raumluft immer entfeuchtet. Zur Energieeinsparung wurden solche Fensterrahmen im Laufe der Jahre durch neue dichte Rahmen und Thermoverglasungen ersetzt. Ein natürlicher Luftaustausch ist so nicht mehr möglich. Nur durch regelmäßiges und richtiges Stoßlüften kann dieser Effekt nun herbeigeführt werden.

Unsere Behandlung

Unsere Behandlung erfolgt mit Hitze wobei das Mauerwerk ohne offene Flamme auf ca. 75° – 85° erwärmt wird. Anschließend erfolgt eine Oberflächenbehandlung mittels Schimmel – und Sporenvernichter basierend auf Wasserstoffperoxid, stabilisiert mit natürlichen Fruchtsäuren, die auch in der Lebensmittelindustrie als Konservierungsmittel zum Einsatz kommen. Abfräßen von z.B. kontaminierten Mauerputz erfolgt immer unter Einsatz von Spezialsaugern der Staubklasse H.
Schimmelpilze, Schimmelpilzsporen und Bakterien werden in kurzer Zeit vernichtet – einfach und sicher bei professionellem Einsatz.
Hautverträglich, anwenderfreundlich, leicht biologisch abbaubar – Dermatest erteilte dem Produkt für seine Hautverträglichkeit die Note „sehr gut“.
Frei von:

  • Chlor
  • Hypochlorit
  • Alkoholen
  • Aldehyden
  • Quarternären
  • Ammoniumverbindungen

Damit wird eine weitestgehende Produktverträglichkeit für den Anwender erreicht. Ein weiteres Plus ist die „leichte biologische Abbaubarkeit“ nach OECD 301A, die dem Produkt bestätigt wurde.
Mit unserem Schimmelpilz-Entferner vernichten wir nicht nur Pilzbefall. Das Produkt wirkt schimmelhemmend und beugt somit der schnellen Neubildung vor. Nach dem Vernebeln wird der Raum und seine Oberflächen gewischt und gesaugt.

Wir empfehlen in den Wintermonaten:

  • auch tagsüber Heizung an
  • Thermostat ca. 18° und die Fenster geschlossen halten
  • halten Sie ebenso alle Türen geschlossen
  • Ca. 3-4 mal täglich Stoßlüften, bestenfalls mit Durchzug
  • die Fenster hierzu ganz öffnen und nicht nur kippen
  • Entfernen Sie große Gegenstände wie z. B.: Möbel, Bilder oder ähnliches von Außenwänden oder sorgen Sie für genügend Belüftung. Schaffen Sie hierfür einen Wandabstand von ca. 5 cm.
  • Lüften Sie auch bei Regenwetter
  • Sehr wichtig: Nach dem Einbau von Iso-Fenstern: ab sofort häufiger lüften.

Haben Sie Schimmel an den Wänden?

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